Hochmittelalterliches Messer

Dieses Messer ist nicht nach einem konkreten Fund gearbeitet, orientert sich aber an Messern des späten Hochmittelalters und Spätmittelalters. Für markttauglich halte ich es allemal;-)

Klinge aus 1.2442

Griffschalen aus europäischem Rinderknochen

Pins aus Bronze

 

Gesamtlänge: ca. 224mm

Klingenlänge: ca. 121,5mm

Grifflänge: ca. 102,5mm

Scharf: ca. 113mm

Klingendicke am Ricasso: ca. 3mm

Klingenhöhe am Ricasso: ca. 22mm

Die Griffschalen sind nicht mit modernem Kleber aufgeklebt sondern durch die Bronzepins fest mit der Angel vernietet. Dazu habe ich die Bohrlöcher in den Griffschalen vorsichtig konisch aufgerieben und mit den Bronzepins vernietet. Zwischen Schalen und Angel habe ich lediglich etwas Schellack-Kopal-Gemisch aufgebracht, um zu verhindern, dass Wasser eindringt. Die Griffschalen sind dierekt auf die geschmiedete Oberfläche gesetzt.

Die Hamon/Härtelinie ist für mich selber überraschend. Ich habe die Klinge vollständig und ohne Lehmmantel gehärtet. Der Test mit Härteprüffeilen hat gezeigt, dass die gesamte Klinge gehärtet wurde. Die Schneide scheint jedoch noch härter als der Rücken zu sein. Trotz der vollständig durchgehärteten Klinge hat sich diese recht ansehnliche Gefügeerscheinung gebildet.